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Babykleidung für die Nacht und zum Tagträumen

Babybekleidung für die Nacht

Die Kleidung für die Nacht sollte mit besonderer Sorgfalt ausgewählt werden.

Ein neugeborenes Baby verschläft einen nicht unwesentlichen Teil des Tages - und zum Glück der Eltern oft auch der Nacht. Umso wichtiger ist es, ein paar wichtige Hinweise zur Babykleidung zum Schlafen zu kennen. Denn Schlafsack ist nicht gleich Schlafsack und Schlafanzug nicht gleich Schlafanzug.

Ein gesunder Schlaf ist wichtig. Das gilt schon ab dem ersten Lebenstag. In den letzten Jahrzehnten hat die Forschung sich deutlich weiterentwickelt, vor allem im Bereich Schlaf von Kleinkindern. Wichtige Erkenntnisse haben die Zahl von plötzlichen Kindstodfällen drastisch gesenkt. Eltern wollen verständlicherweise nur das Beste für ihr Kind. Einen ruhigen und sicheren Schlaf können sie ihrem Kind bieten, wenn sie einige Empfehlungen beachten.

Babykleidung für die Nacht

Was sollte man dem Baby nachts zum Schlafen anziehen? Als besonders praktisch und sicher haben sich in den letzten Jahren Schlafsäcke erwiesen. Kinder können sich diese nicht wegstrampeln, sodass sie auch nicht auskühlen können. Genauso wichtig ist, dass sie sich den Schlafsack nicht über das Gesicht ziehen können oder sich unter ihn robben, wie bei einer Decke. Erstickungsgefahr im Kinderbett zählt zu einer der häufigsten Ursachen für plötzlichen Kindstod. Ein weiterer Vorteil ist die eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Zum einen, weil ihr Kind sich so schlechter in die ungünstige Bauchlage bringen kann, zum anderen, weil viele Kinder noch das Gefühl von Enge aus dem Bauch der Mutter kennen und so leichter einschlafen.

Doch was trägt Baby unter dem Schlafsack? Generell gilt es, ein Überhitzen zu vermeiden. Am besten lässt sich die Temperatur ohne Thermometer im Nacken des Babys feststellen. Es sollte sich dort warm aber nicht verschwitzt anfühlen. Kalte Hände und Füße sind keine Anhaltspunkte. Im Sommer reicht oft ein kurzärmliger Body, während im Winter meist ein Schlafanzug zu empfehlen ist. Dieser sollte regelmäßig dünner sein, als die Bekleidung tagsüber.

Tipps zum Schlafsack-Kauf

Was sollte man beim Kauf eines Schlafsackes beachten? Wenn man einen Schlafsack für seinen Liebling kauft, sollte man vor allem auf die passende Größe achten. Ideal sind 10-15 Freiraum am Fußende, dann passt er optimal. Der Halsausschnitt sollte nicht zu eng, aber vor allem auch nicht zu weit sein, sodass ein Durchrutschen nach unten in den Schlafsack nicht möglich ist. Von Schlafsäcken, die seitlich nur gebunden werden, ist ebenfalls abzuraten. Es ist nicht sichergestellt, dass sie konstant wärmen. Von Vorteil sind Schlafsäcke, die sich von unten nach oben öffnen lassen. Das erleichtert das nächtliche Windeln wechseln. Ansonsten sollte man auf die Jahreszeit achten. Im Winter sollte der Schlafsack dicker sein, als im Sommer. Manche Modelle bieten da auch eine herausnehmbare 2 in 1 Variante. Eine Auswahl an Baby- und Kinderschlafsäcken finden Sie hier.

Wie man sich bettet...

Wie sollte die Schlafstätte aussehen? Es sollte wegen der Erstickungsgefahr kein Kissen verwendet werden. Ebenso sollte man von Stofftieren oder Schmusetüchern in den ersten Lebensmonaten absehen. Teilweise wird auch von Nestchen abgeraten, um eine gesunde Luftzirkulation im Bett sicherzustellen. Das passende Kinderbett ist da eher Geschmackssache. Wer stillt, kann das Babybett in den ersten Monaten auch mit ins elterliche Schlafzimmer stellen, das erleichtert etwas das nächtliche Aufstehen.

Welche Zimmertemperatur ist optimal? Man geht von einer Zimmertemperatur von 16-18°C als ideal aus.

Welche Lage ist für mein Kind am besten? Die Empfehlungen haben sich im Laufe der Jahre stark geändert. Wo früher die Bauch- und danach die Seitenlage stärkstens empfohlen wurde, wird heute nach neuesten Erkenntnissen die Rückenlage als sicherste Lage angeraten. Die Angst, dass das Kind am Erbrochenen erstickt, ist nach Expertenmeinung unbegründet, da sich das Kind automatisch mit dem Kopf seitlich neigt.

Weitere Tipps zu Schlafsäcken gibts im Lexikon der Babykeidung.