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Naturmaterialien in Babykleidung

Baumwolle hin, Nicki her - um die besten, gesündesten und kuscheligsten Materialien von Babykleidung entbrennt oftmals ein wahrer Glaubenskrieg, wenn man einschlägigen Foren (und Gesprächen in Geburtsvorbereitungskursen) folgt. Ein paar Fakten rund um die am öftesten verwendeten Materialien sollen dazu beitragen, ein wenig Objektivität in das Thema zu bringen.

Aus der Natur in den Strampler - Baumwolle & Co

Rohseide

Seide (im Bild: Rohseide in Indien vor der Verarbeitung) ist eines der wertvollsten Materialien für Baby Kleidung - in der Behandlung aber nicht ganz unproblematisch.
Quelle: McKay Savage, CC Attribution 2.0

Viele Eltern haben bei der Auswahl der favorisierten Kleidung für den kleinen Liebling vor allem eines vor Augen: "Natürlich" soll's sein, möglichst unbehandelt, frei von Schadstoffen und auch frei von Kunstfasern jeglicher Art. Zahlreiche Argumente sprechen in der Tat eine deutliche Sprache für Baumwolle, Seide und Wolle, um die drei wichtigsten Vertreter zu nennen.

Babykleidung aus Wolle

Reine Schafswolle wird für Babykleidung recht selten eingesetzt, was sich unter anderem auf das etwas "kratzige" Gefühl grober Wolle ohne entsprechende Behandlung zurückführen lässt. Eine Ausnahme hiervon stellt die hochwertige, aber auch teurere Merinowolle dar, welche mit ihren sehr feinen Fasern zu sehr geschmeidigen Stoffen verarbeitet werden kann uns deshalb auch oft für Funktionsbekleidung eingesetzt wird.

Wolle hat die positive Eigenschaft, die Körpertemperatur des Babies sehr gut zu regulieren. Im Inneren der Wollfaser kann der Wasserdampf des kleinen Babykörpers gespeichert werden, wobei das Äußere der Wollfaser jedoch trocken bleibt. Wolle kann auf diese Weise bis zu einem Drittel ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen und bleibt dennoch angenehm trocken auf der Haut. Damit leitet sie die Feuchtigkeit des Körpers bis zu sieben mal ab als die Materialien aus Baumwolle, die für Babykleidung überwiegend zum Einsatz kommen. Sie ist deshalb für Unterkleidung wie Bodys, Hemdchen oder Höschen, die direkt auf der Haut getragen werden, besonders geeignet.

Aufgrund des hohen Luftanteils (bis zu 85% des Volumens) ist Wolle darüber hinaus ein sehr guter Isolator, der das Baby vor Auskühlung schützt, indem die Wärmestrahlung des Körpers reflektiert wird. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt der Wasser abweisenden Oberfläche von Wolle: Schmutz und Körpergerüche (Schweiß) werden kaum angenommen und sind gegebenenfalls leicht entfernbar. Anders als Kunstfasern besitzt Wolle darüber hinaus einen gewissen "Selbstreinigungseffekt" - an frischer Luft werden unangenehme Gerüche wieder an die Luft abgegeben, und die Kleidung riecht wieder frisch. Außerdem ist die Wollfaser sehr elastisch, sodass Babybekleidung aus Wolle auch weniger zum knittern neigt als manche andere Materialien. Weniger schön hingegen ist die Neigung der Wolle zum Fusseln ("Pilling"), was die Kleidung oft nach wenigen Wäschen recht unansehnlich machen kann. Ihre Pflege ist durchschnittlich etwas aufwendiger, als die von Baumwolle oder Kunstfasern. Normalerweise reicht das Lüften und Ausbürsten der Kleidung aus, doch in der heutigen Zeit wird das oft als unhygienisch empfunden, besonders bei Windeln.

Weitere Infos zum Thema Babykleidung aus Wolle finden Sie in unserem speziellen Themen-Bericht.

Baumwolle - Die Wolle von der Plantage

Baumwolle ist ein mittlerweile sehr beliebter Rohstoff für Bekleidung und wird oft in Kombination mit anderen Fasern verwendet. Er ist wie Wolle nur sehr schwer entflammbar, ist filzfrei und nimmt Feuchtigkeit sehr gut auf. Zudem ist Baumwolle sehr strapazierfähig und gilt als außerordentlich hautsympathisch. Ein großes Plus ist bestimmt auch noch, dass es sich leicht reinigen lässt, doch hier sollte man aufpassen, denn Baumwolle kann auch schnell einlaufen. Weitere Tipps zur Reinigung finden Sie unter Waschen von Babykleidung.

Seide - wenn es ein wenig edler sein soll

Seide ist ein besonders feiner und edler Stoff und wird schon seit Jahrtausenden verwendet. Sie gehört zu den hochwertigen Naturprodukten und wird aus dem Kokon der Seidenraupe gesponnen. Entgegen dem herrschenden Urteil besitzt Seide eine hohe Festigkeit und Dehnbarkeit. Auch Seide ist geeignet, viel Feuchtigkeit aufzunehmen und dennoch isolierend zu wirken. Sie ist weicher als Wolle und Baumwolle und fühlt sich angenehm auf der Haut an. Leider ist sie nicht so leicht zu pflegen und gerade was Flecken angeht etwas empfindlich. Zudem nimmt sie stark Gerüche an und ist auch durchschnittlich etwas teuer, als die anderen Stoffe.

Leinen - nicht nur für Leintücher

Leinen wird von vielen Menschen besonders gerne im Sommer getragen. Durch seine Beschaffenheit wärmt Leinen im trockenen Zustand, während es, wenn es Feuchtigkeit aufnimmt, diese schnell wieder abgibt und mit der Umgebungsluft austauscht, was einen kühlenden Effekt hat. Wie auch Wolle hat Leinen einen Vorteil, wenn es um Bakterien geht. Er soll eine bakterienabtötende Wirkung besitzen. Er ist sehr leicht zu reinigen und bietet dank seiner festen Struktur wenig Haftungsmöglichkeiten für Flusen. Allerdings knittert Leinen schnell und muss immer gebügelt werden, um gut auszusehen. Reibung gegenüber ist Leinen relativ empfindlich.

Jedes Material bringt seine Vor- und Nachteile mit sich, doch viele Hersteller von Kleidung haben erkannt, dass diese sich auch miteinander kombinieren lassen, unter anderem auch mit Kunstfasern. So wird die Widerstandsfähigkeit der Kleidung erhöht und trotzdem durch einen hohen Anteil an Naturfasern die Hautfreundlichkeit gewährleistet.

Kaufen von natürlicher Babykleidung

Einige Anbieter und Online-Shops haben sich auf den Verkauf von Bio Babykleidung spezialisiert. Schauen Sie doch z.B. mal beim Babylotta-Shop vorbei, dort gibt es eine Vielzahl süßer hochwertiger Babymode.

Natürliche Materialien von Babykleidung im Detail

Babykleidung aus Wolle

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Wolle wird oft als etwas "kratzig" empfunden und scheidet damit scheinbar für den Einsatz in Babykleidung aus. Doch bei näherem Hinsehen entpuppen sich doch einige Vorteile dieses wertvollen Naturprodukts
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Babykleidung aus Baumwolle

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Baumwolle ist das Material Nummer 1 in der industriellen Herstellung von Bekleidungstextilien. Nicht verwunderlich, denn Baumwolle ist sowohl in der Herstellung wie auch Pflege unkompliziert und dabei dennoch ein vollkommen natürliches Produkt.
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Babybekleidung aus Leinen

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Leinen wird weniger mit Babymode, als vielmehr mit Bettwäsche und Heimtextilien in Verbindung gebracht. Dennoch wird Leinen auch bei Babykleidung eingesetzt - insbesondere für leichte Sommermode.
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Babybekleidung aus Seide

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Babykleidung und >Seide? Das ist eine Kombination, bei der viele erstmal mit Unverständnis reagieren. Ein wenig zu unrecht - ist Seide doch ein hochwertiger natürlicher Rohstoff, der auch für die Kleinsten angenehm zu tragen ist.
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Ihre Erfahrungen zu Materialien von Babybekleidung

Natürlich Baby (http://www.natuerlich-baby.com) am 26.08.10: Babykleidung natürlich
Der Großteil unserer Produkte stammt aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrolliert biologischer Tierhaltung, viele Artikel sind zertifiziert. Außerdem legen wir Wert auf sozial und fair gehandelte Waren. Viele Menschen leiden heute unter Allergien, leider beginnt das häufig schon im Säuglingsalter. Um die Haut nicht noch mehr unnötigt zu belasten bieten wir Ihnen rückstandskontrollierte und schadstoffarme Kleidung (bis ca. 104/116) und Zubehör. Es würde uns freuen, wenn Sie den Weg in unser Geschäft finden würden. Natürliches muss man anfassen und fühlen können. Ihr Natürlich-Baby-Team

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