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Gefahren von Babykleidung

Gefahren von Babykleidung

Gefahren lauern auch in Babykleidung, wenn sie nicht sichtbar sind.

Man sollte meinen, dass die Hersteller von Babykleidung wissen, was sie tun und dass sie die Babykleidung so produzieren, dass sie für die kleinen Sprösslinge auch geeignet ist. Meistens leider weit gefehlt. Hier wird oft auch nur auf das Aussehen geachtet und darauf, dass die Produktion kostengünstig ist.

Was immer so niedlich aussieht, kann ganz schön gefährlich sein

Damit sich Ihr kleiner Schatz trotzdem nicht verletzten kann, krank wird und sich rund um wohlfühlt, ist Ihre Mithilfe gefragt. Achten Sie beim Kauf von Babykleidung auf einige wichtige Punkte, die wir Ihnen hier näher erläutern möchten.

  • Verzichten Sie auf Schnüre und Kordeln an den Textilien. Sie sehen vielleicht ganz toll aus und geben der Babykleidung erst richtig Pep, aber sie sind sehr gefährlich. Ihr Kind kann sich an ihnen verletzten, zum Beispiel, wenn es doll daran zieht und die Hand abrutscht, kann Ihr Kleines Abschürfungen davon tragen. Wenn Ihr Baby sich schon ganz agil winden kann, können sich die Kordeln und Schnüre und den Hals legen und ihr Baby könnte sich damit strangulieren.
  • Reißverschlüsse, Ziernieten, Schnallen und Knöpfe können dem Baby im Schlaf drücken und Schmerzen verursachen. Werfen sie ein gründliches Auge auf die Ziernieten und Knöpfe. Sind die Ziernieten gut eingestanzt, nicht geklebt und Knöpfe gut angenäht, damit diese nicht abfallen, ihr Baby könnte sie sonst verschlucken. Dies gilt auch für die Reißverschlusssperre. Ist diese sicher vernäht, kann sich der Reisverschlussfuß nicht lösen und das Verschlucken von Teilen verhindert werden. Bei Ziernieten gibt es auch eine Sorte, die mit kleinen Widerhacken innen im Stoff fest gestanzt werden. Diese sollten sich nicht auf der Kleidung befinden. Die Hacken könnten sich hochstellen und die Haut ihres Babys zerkratzen oder gar in die Haut pieksen.
  • Die Textilien sollten nicht zu groß sein, erwerben sie immer passende Babykleidung. Zu große Mützen könnten dem Baby in das Gesicht rutschen und für Atemnot sorgen. Ein weiteres Risiko, um dem Baby die Luft zu nehmen, ist ein zu großer Schlafsack. Das Kleine darf nicht mit dem Kopf durch die Halsöffnung rutschen können, denn dann liegt es mit dem Gesicht im Schlafsack und bekommt keine Luft mehr.
  • Ist ihr Baby aus seiner Kleidung rausgewachsen und sie sitzt zu eng, ziehen Sie diese Ihrem Schatz nicht mehr an. Erstens, weil es einfach unangenehm für das Baby ist und zweitens kann auch zu enge Kleidung zur Atemnot führen.
  • Ziehen Sie ihr Kind nicht zu warm an, dies kann zur Überhitzung führen. Schauen Sie auch, dass die Babybekleidung atmungsaktiv ist. Hier reicht es schon Sachen aus, Naturfaserstoffen, wie zum Beispiel Baumwolle, zu kaufen. Kunstfaserstoffe wie zum Beispiel Polyester lassen nur wenig oder gar keine Luft entweichen.

Ein kleiner Tipp: Um herauszufinden ob ihr Baby richtig angezogen ist und ihm nicht zu warm oder zu kalt ist, gibt es ein ganz einfaches Mittel. Tasten Sie den Nacken Ihres Schatzes ab. Ist dieser normal warm und nicht schwitzig oder kalt, hat Ihr Kind die richtige Temperatur.

Die Gefahr, die man nicht sehen kann

Sie haben für Ihr Baby ein schönes buntes T-Shirt mit einem tollen aufgedruckten Motiv gekauft. Keine Sichtbaren Gefahren. Alles Super oder?

Meistens nicht, denn viele Textilien sind mit schädlichen Chemikalien behandelt. Schon die Farbe kann chemische Stoffe enthalten, die zum Beispiel Allergien auslösen können. Die Motive enthalten oft chlorierte Kunststoffe zum Beispiel PVC in Verbindung mit Weichmachern (Phtalaten). Diese Stoffe sind nicht nur in solchen Motiven enthalten, sie sind häufig auch in Regenkleidung zu finden. Damit Regenkleidung das Wasser abhält wird diese imprägniert und das oftmals mit der schädlichen Perfluornonansäure.

Die Chemikalien werden durch die Haut, die bei Kindern noch viel empfindlicher ist, oder oral über den Mund aufgenommen, wenn das Baby zum Beispiel am Ärmel kaut. Nun schwirren die Chemikalien durch den Blutkreislauf Ihres Babys und können die inneren Organe schädigen, die noch nicht so gut ausgebildet sind und die Schadstoffe nicht schnell genug abbauen können. Diese Chemikalien können für Langzeitschäden sorgen, wie zum Beispiel Unfruchtbarkeit und das Risiko für Krebs.

Da man diese Gefahr nicht sehen kann ist es schwierig sie auszuschließen, aber man kann etwas tun. Kaufen sie keine Kleidung die schon stark chemisch riecht, diese sind oft schon Schadstoff belastet. Gekaufte Kleidung sollten sie immer gut durchwaschen und wenn die auf Nummer sicher gehen wollen, waschen Sie sie vor Gebrauch ruhig öfter. Gütesiegel wie das "Öko-Tex" Siegel zeigen an, dass Textilien mit keinen hochgradig schädlichen Stoffen oder ganz ohne Chemikalien behandelt wurden. Man kann sich die Suche nach Produkten, Marken mit dem Siegel erleichtern in dem man die Internetseite von Öko-Tex besucht dort gibt es Listen über die zertifizierten Marken und Produkte.

Wenn Sie diese Punkte beachten, können Sie ihr Baby mit einen guten Gefühl einkleiden.