Weitere Ratgeber

Lesenswert zum Thema

  • Umfangreiches Lexikon über Vornamen, deren Herkunft und Bedeutung.

Shopping-Tipps

Erstausstattung für Ihr Baby - die kommentierte Variante

Erstausstattung von Babies

Ebenso spannend wie herausfordernd: Der Kauf der Erstausstattung stellt frisch gebackene Eltern nicht selten vor das ein oder andere Problem(chen)...

Hifestellung zum Kauf der Erstausstattung fürs Baby gibt es doch eigentlich schon genügend im Web. Spärlicher wird es allerdings, wenn man mehr als die übliche Tabelle sucht, auf der die jeweiligen Online-Shops ihre spezielle Ladenhüter zum Besten geben. Hier ist sie also: Unsere ganz persönliche Erstausstattung - höchst subjektiv kommentiert...

Aus Mamas Bauch in den Wickelbody...

In der Tat ist das so eine Sache mit der Erstausstattung Ihres kleinen Lieblings! Natürlich gibt es sie überall, die gut gemeinten Listen. Aber Hand aufs Herz: Sind sie fit in Sachen Wickelbody? Langarmstrampler? Pucksack? Aber nicht verzweifeln, immer schön der Reihe nach.

Das allerwichtigste: Denken Sie beim Einkauf der Babykleidung für die ersten Wochen stets daran, dass Ihr Baby vom neunmonatigen kuscheligsten Platz der Welt in die raue Wirklichkeit katapultiert wurde! Der Begriff "rau" ist dabei nur allzu wörtlich zu nehmen - kein noch so gemütlicher Kuschel-Fleece kann es mit Mamas Bauch aufnehmen. Umso mehr sollten Sie darauf achten, das alle Materialien, die direkt mit Babys empfindlicher Haut in Kontakt kommen, unbedenklich und weich sind. Babyjeans oder diese niedlichen kleinen Taufanzüge mögen "herzallerliebst" (den entsprechenden Geschmack vorausgesetzt) aussehen, sind aber mit Sicherheit nichts für die ersten Wochen.

Unser Tipp: Industriell gefertigte Kleidung enthält Schadstoffe. Babykleidung macht da keine Ausnahme. Es sollte für Sie selbstverständlich sein, Babykleidung - insbesondere die Erstausstattung! - mindestens einmal zu waschen, um zumindest einen Teil der Schadstoffe herauszuwaschen! Übrigens: Second Hand gekaufte Kleidung ist hinsichtlich der Schadstoffbelastung meist unbedenklicher. Waschen sollten Sie sie natürlich trotzdem.

Erstausstattung? Ich wollte doch nur was zum Anziehen!

Die Freude ist groß, bald wird die Familie um ein Mitglied reicher sein. Vieles gilt es vorher zu erledigen und so stellt sich bald die Frage, was man tatsächlich braucht und was nicht. Hat man alles oder wurde vielleicht doch etwas wichtiges vergessen? Die folgende Liste soll eine kleine Hilfestellung geben, was man so zu Anfang brauch, und womit der Nachwuchs ausreichend versorgt ist.

  • 4 -5 langärmlige Bodys in Gr. 50-56. In der Anfangszeit sind sollte man die Bodys verwenden, die sich komplett aufknöpfen lassen. So muss das Kleidungsstück nicht immer über den Kopf gezogen werden und das Umziehen ist für das Baby um einiges stressfreier.
  • Ca. 8 Strampelanzüge in Gr. 50-56. Selbstverständlich kann man auch mehr kaufen, weniger könnte allerdings schon knapp werden, da viele Baby in den ersten Monaten noch viel Spucken und Schwitzen und daher häufiger am Tag umgezogen werden müssen. Zwar keine acht mal, jedoch möchte man die Waschmaschine auch nicht durchgehend am Laufen haben für drei bis vier Bodys.
  • 2 Erstlingsmützen. Manchmal gibt es eine vom Krankenhaus geschenkt. Wirklich schön sind zu Anfang die Mützen aus dem Krankenhaus. Wenn es von dort keine mitgibt, kann man sie auch kaufen. Sie sollte leicht sein und nicht zu eng. Schauen Sie doch mal in unsere Tabelle zu Mützengrößen.
  • 2 Jäckchen für draußen oder drinnen. Wenn ihr Kind nicht gerade im Sommer geboren wird, sollte man zwei warme Jäckchen haben für den Transport außerhalb der Wohnung einplanen.
  • ein Maxi-Cosi-Säckchen (auch Wagensack genannt). Sie sind besonders praktisch, weil das Kind warm und dennoch so bequem und sicher im Maxi-Cosi transportiert werden kann. Es hat mehr Bewegungsfreiraum im Sack und die Beine sind ebenso warm eingepackt, wie der Oberkörper.
  • 7 Paar Socken, ruhig Baumwolle. Da die Socken über den Strampler gezogen werden, darf es gerne Baumwolle sein. Sie hält am wärmsten, sind nicht ganz so leicht abzustrampeln und sind sehr atmungsaktiv.
  • 3-4 Paar dünne Handschuhe. Für kleine Kratzkatzen bieten sich evtl. Handschuhe an, damit das Gesichtchen heile bleibt. In der ersten Zeit funktionieren Socken aber genauso gut. Diese sollten aber nicht zu dick sein, damit das Baby keine klitschnassen Hände bekommt.
  • Unbedingt für nachts einen Schlafsack. Die sicherste Art sein Kind heutzutage schlafen zu legen ist definitiv der Schlafsack. Er verhindert ein Rutschen unter die Decke oder ein Auskühlen durch Freistrampeln und schränkt trotzdem nicht in den Schlafbewegungen ein.
  • Spucktücher oder Moltontücher, 10 – 15 Stück. Man braucht sie häufiger als man denkt und in den ersten Monaten sind sie ein dankbarer Begleiter, um die Kleidung vor dem schlimmsten zu bewahren. Außerdem haben sich die Kleinen flugs an die kuscheligen Begleiter gewöhnt und missbrauchen sie bergeweise als Kuscheltier.
  • Bade-Handtücher. Es müssen nicht unbedingt die Tücher mit Kapuze sein. Es reichen auch die ganz normalen Badetücher. Wichtig ist nur, dass sie sehr weich sind.
  • Wärmflasche oder besser Kirschkern-Kissen. Wegen Verbrennungs- oder Verbrühungsgefahr sollte eine Wärmflasche nie ohne einen Überzug am besten aus Frottee verwendet werden.
  • Windeln in der passenden Größe. Dabei müssen dies nicht einmal die kleinste seien, diese bietet sich meistens nur für Frühchen oder sehr zierliche Kinder an. Als Faustregel gilt 6-8 Stück am Tag. Man kann ruhig Windeln auf Vorrat kaufen, allerdings nicht für mehrere Monate. Zum einen kann man nie vorhersagen, wie lange die Windeln vertragen werden, zum anderen wachsen Babys ganz unterschiedlich schnell.
  • Wickeltisch oder einen einfachen Wickelaufsatz für einen schon vorhandenen Tisch. Wichtig ist dabei einfach nur, dass das Kind weich und sicher liegt und die Unterlage abwaschbar ist.
  • eine Wärmelampe für den Wickeltisch Nicht unbedingt notwendig, aber von Vorteil sind die Wärmelampen über dem Wickeltisch. Da der Raum generell nicht zu warm sein soll, reicht es die Wärmelampe für die kurze zeit des Wickelns anzustellen. Dabei sollte immer der 1m Abstand beachten werden!
  • Windeleimer, vielleicht sogar geruchsdicht. Kinderwindeln können wirklich fiese Gerüche ausstrahlen. Wer nicht im Erdgeschoss wohnt und die Windel sofort entfernen kann in die graue Tonne, für den bietet es sich an, einen relativ geruchssicheren Windeleimer zu kaufen.
  • Feuchttücher, mehrere Packungen. Man kann sie beinahe im ganzen Haushalt verteilen, um sie immer parat zu haben. Beim Wicklen sind sie sehr hilfreich und durchaus eine Alternative zum Waschlappen.
  • Baby-Nagelschere oder Klipser In den ersten 6-8 Wochen müssen noch keine Nägel geschnitten werden. Sie sind dann noch so weich, dass sie sich quasi selber kurz reiben. Danach allerdings werden die Nägel härter und bieten bald ein Verletzungspotenzial.
  • Baby-Badewanne. Die große Wanne geht natürlich auch, ist aber etwas umständlicher. In der Anfangszeit reicht auch, das Kind mit einem Waschlappen abzuwaschen. Baden ist für die meisten Kleinen allerdings sehr entspannend.
  • Babybürste. Sie ist sehr weich und genau richtig bei dem feinen Haar von Babys.
  • Selbstverständlich einen Kinderwagen. Ein fast nicht zu verzichtendes Transportmittel ist der Kinderwagen, denn den Maxi-Cosi die ganze Zeit zu tragen kann sehr schwer werden. Sehr nützlich sind auch so genannte Kombikinderwagen, die sich vom reinen Kinderwagen in einen Buggy umbauen lassen.
  • Weiches Schafsfell. Als Unterlage für den Kinderwagen. Entgegen anders lautenden Gerüchten eine optimale Unterlage in jeder Jahreszeit. Im Winter wärmt nichts besser, im Sommer wirkt es kühlend und ist zudem atmungsaktiv.
  • Eventuell eine Krabbeldecke Wenn die Kleinen anfangen sich zu drehen, wollen sie oft mehr sehen, als ein Stubenwagen oder eine Wippe hergibt.
  • Schnuller Es spielt dabei zunächst keine Rolle, wann diese erst in Einsatz kommen und ob sie überhaupt genutzt werden. Es ist jedoch immer gut, 2 bis 3 zu Hause zu haben. Ihr Ruf ist schlechter als sie verdient haben. Ihre Form ist mittlerweile sogar von Zahnärzten geprüft.
  • Autositz. Wenn es vom Krankenhaus nach Hause gehen soll, kommt er zum ersten Mal in Einsatz und auch wenige Tage danach, wenn es zur nächsten U-Untersuchung zum Kinderarzt geht.
  • Hochstuhl. Vielleicht nicht die allererste Erstausstattung - aber sobald Ihr Kind sitzen kann, ist ein guter Babyhochstuhl eine unentbehrliche Anschaffung.

Im Netz gibt es weitere zahlreiche Seiten zum Thema Erstausstattung. Gut gemacht ist z.B. die Seite Baby-Alarm.de.