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Allergien durch Babykleidung?

Allergie durch Babykleidung

Natürlich werden Allergein nicht nur durch Babykleidung ausgelöst - dennoch gibt es auch das ein- oder andere zu beachten.

Allergien sind in der heutigen industrialisierten Zeit mehr als ein Schreckgespenst - sie sind eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit nicht nur Ihres Babies oder Kleinkinds. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Vermeidung von Allergien durch Babykleidung.

Allergien sind ein negativer Trend der Industrialisierung. Leider sind davon nicht nur Erwachsene betroffen. Auch die Kleinsten können schon an Allergien leiden. Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf Fremdstoffe, die im Gegensatz zu Keimen und Bakterien eigentlich gar nicht gefährlich sind für den Körper, wie z. B. Hausstaub. Ganz vermeiden lässt sich der Ausbruch einer Allergie jedoch nicht, vor allem, wenn das Kind bereits genetisch vorbelastet ist. Dennoch gibt es einige Ratschläge, die sinnvoll sind, um Allergien vorzubeugen.

Es fängt schon bei der Babykleidung an

Die richtige Wahl der Kleidung, bzw. des Materials kann schon hilfreich sein für Babys, wenn es um das Thema Allergien geht. Die Babyhaut ist noch sehr dünn und daher auch sehr empfindlich Schafstoffen gegenüber. Wichtig ist daher, dass die Wäsche nur sehr wenig bis bestenfalls gar nicht belastet ist, sodass beim Schwitzen auch keine schädlichen Stoffe über den Schweiß an die Haut weitergegeben werden können. Bestimmte Materialien sind ausnehmend hautfreundlich und daher für Allergiker besonders geeignet. Dazu zählen Stoffe, die mit den Labels Naturtextil vom "Arbeitskreis Naturtextil" und „Textiles Vertrauen - Öko-tex-Standard 100“ vom Verband der Textilindustrie gekennzeichnet sind. Grundsätzlich sollte man die Babykleidung vor dem ersten Tragen auf der höchstzulässigen Temperatur waschen. Beim Waschen gilt ebenfalls: "Weniger ist Mehr". Schonendes Waschmittel in kleinen Mengen reicht vollkommen aus, um Babys Kleidung sauber zu bekommen. Zusätzlich kann man auch auf die Möglichkeit einer Tierhaarallergie achten. Wenn Kinder auf Tierprodukte allergisch reagieren, sollte man Kleidung aus Wolle oder anderen Tierfasern meiden. Baumwolle hält genauso warm und ist sehr atmungsaktiv.

Die richtige Ernährung

Die richtige Ernährung ist immer ein Thema für sich. Jedes Kind ist anders und verträgt daher verschiedene Lebensmittel auch auf unterschiedliche Weise. Dennoch gibt es allergenreiche Nahrungsmittel wie Hühnereier, Kuhmilch, Zitrusfrüchte und Nüsse, welche Kinder in den ersten zwölf Monaten besser nicht essen sollten. Immer noch an erster Stelle, wenn es um den optimalen Schutz vor Allergien geht, liegt das Stillen. Daher ist es empfehlenswert, in den ersten sechs Monaten voll zu stillen. Die Muttermilch besteht zu einem großen Anteil aus einem arteigenen Eiweiß, welches als nicht Allergie auslösend gilt. Ebenso förderlich und schützend sind die Antikörper, die das Kind durch die Muttermilch aufnimmt. Kann das Kind nicht gestillt werden, so kann auch sogenannte HA Milch (Hypoallergen) gefüttert werden. Ist jedoch eine Kuhmilchallergie bereits beim Nachwuchs nachgewiesen, muss auf eine Spezialnahrung zurückgegriffen werden, da HA Milch in einem speziellen Verfahren aus Kuhmilch hergestellt wird. Den besten Zeitpunkt für die Einführung von Beikost teilen die meisten Babys ihren Eltern unbewusst mit. Generell sollte diese allerdings nicht vor dem fünften Monat eingeführt werden.

Allergien in der Wohnung vermeiden

Auch in der Wohnung gilt es, einiges zu beachten. So sollte es zum Beispiel selbstverständlich sein, dass die Wohnung eine nikotinfreie Zone ist. Raucher müssen nach draußen. Das Kinderbett sollte regelmäßig gewaschen und behandelt werden, damit es nicht zu stark mit Hausstaubmilben belastet ist. Düfte für den Raum sind zwar nett, sollten aber bei Babys vermieden werden. Das liebe Haustier muss nicht weg, allerdings hat es im Kinderzimmer und vor allem im Bett nichts zu suchen.

Richtig gepflegt: Babykosmetik

Auch hier ist zu Anfang weniger mehr. Die Kleinen müssen nicht ständig gebadet und eingecremt werden. Meist reicht es, sie mit einem warmen Waschlappen abzuwaschen. Auch ist kein riesiges Pflegesortiment nötig. Eine Creme, ohne Duftstoffe und sonstigen Zusätzen, reicht vollkommen aus und wer Babys Haut richtig verwöhnen will, der kann auf das gute alte Olivenöl zurückgreifen. Ein Schuss in die Badewanne genügt.